Rezension,  Sachbücher und Biografien

Fräulein Ordnung – Besser aufräumen, freier leben: Minimalismus für die Wohnung

Wer träumt nicht von der perfekt aufgeräumten Wohnung, in der man selbst sowie die Gäste sich willkommen fühlen? Die Realität sieht leider oft anders aus. Ungeliebte und ungebrauchte Gegenstände quellen aus jeder Schublade, die ach so schöne Deko ist eingestaubt und in der Küche liegen jenseits der Schranktür längst abgelaufene Konserven. Um dieses Schlamassel in den Griff zu bekommen, gibt es so allerlei Ratgeber, sowohl im Internet, als auch im Print. Fräulein Ordnung, mit bürgerlichem Namen Denise Colquhoun, ist seit 2011 Bloggerin im Bereich des Aufräumens und schrieb ihr erstes Buch zu dem Thema 2018. “Besser aufräumen, freier leben – Minimalismus für die Wohnung” erschien im lifestylelastigen Christian Verlag und ist ein handlicher, schmucker Guide für ein schöneres Zuhause.

Unterteilt in die verschiedenen Räume des Hauses ist “Besser aufräumen, freier leben” ein optimales Buch zum Schmökern, ja nachdem, welchen Bereich man sich vornehmen möchte. Unterstützt wird dies durch die zahlreichen wirklich schön gestalteten Beispielbilder, die Inspiration liefern und dem Buch einen sehr modernen Anstrich verleihen. Schade ist hierbei nur, dass sich die Requisiten ein wenig oft wiederholen und die Bilder fast ausschließlich von Shutterstock und co. eingekauft wurden.

Inhaltlich passt dann natürlich nicht mehr ganz so viel auf die 153 Seiten. Checklisten, Wohn- und Shopping-Tipps runden die allgemeinen Texte rund ums Verkleinern des Hausstandes und Verstauen der Habseligkeiten ab. Darunter sind tatsächlich auch viele hilfreiche Tipps, beispielsweise, dass es Ruhe im Raum schafft, Gegenstände auf vertikaler Ebene zu platzieren. Ab und an wiederholt sich eine Lektion jedoch etwas häufig – dass man defekte Gegenstände wegschmeißen sollte, muss wirklich nicht in jedem Raum erwähnt werden. Auffällig sind vermehrte Rechtschreibfehler, die durch ein weiteres Lektorat durchaus noch ausgemerzt hätten werden können. Diese fallen im Endeffekt aber kaum ins Gewicht und schmälern den Eindruck nur geringfügig.

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