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Chris Ryall et al. – Dirk Gentlys holistische Detektei: Schrödingers Katzenkiller

“Das ist keine Philosophie und sie versaut auch nichts. Außerdem hast Du keinen Fall … nur Probleme, die gelöst werden müssen. Das heisst, Du hast eine Reihe einzelner Ereignisse, die ich und nur ich miteinander verbinden und somit klären kann. Und das brillant.”

An Selbstbewusstsein und Überzeugtheit von seiner holistischen Weltsicht mangelt es Dirk Gently, dem selbst ernannten holistischen Detektiv, jedenfalls nicht. Und so stolpert er im ersten Band der Reihe, “Schrödingers Katzenkiller”, gleich über drei seltsame Ereignisse. Da wären Pharaonen aus dem alten Ägypten, die die Lebensenergie absaugen, ein Serienkillerpärchen im Urlaub mit einer ganz eigenen To Do-Liste und schließlich die Verteilung goldener Handys an Obdachlose. Um diese Rätsel zu lösen, folgt Dirk Gently strikt seinem Motto, dass alles miteinander verbunden ist und so findet er sich in Verstrickungen wieder, zu deren Aufklärung eine Tasse Tee und eine Geige benötigt werden.

Die Story ist absurd und bunt, ganz wie man es von einer Figur und Idee, die ursprünglich aus Douglas Adams’ Feder (Per Anhalter durch die Galaxis und drei Doctor Who-Abenteuer) stammen, erwarten kann. Diese Geschichte stammt aus der Feder von Chris Ryall und wurde stimmungsvoll und mit ausdrucksstarken Charakteren von Tony Akins und Ilias Kyriazis zeichnerisch in Szene gesetzt. Die dazu auf Netflix angelaufene Serie spielt zwar im gleichen Universum und soll wohl mit Comic und Romanen verknüpft werden, ist aber keine direkte Umsetzung der Comic-Story (oder umgekehrt). 

Eine klassische Detektiv-Geschichte im Sherlock Holmes-Stil sucht man hier übrigens vergeblich. Im Gegenteil: Dirk Gently, der Sherlock Holmes einen “Betrüger” nennt, verfolgt eher eine gegensätzliche Strategie und findet über die Verbindung, die zwischen allem besteht, die Lösung der Probleme. Man bekommt eine verrückte und unvorhersehbare Story, gespickt mit Fantasy- und Science Fiction-Elementen und skurrilen Absurditäten, die durchaus lesenswert und kurzweilig ist.

4 Küsse

“Dirk Gentlys holistische Detektei: Schrödingers Katzenkiller” findet ihr im breitgefächerten Katalog von izneo. Dort – und auch hier im Beitrag – steht euch eine kostenlose Leseprobe zur Verfügung. So könnt ihr in den Titel sowie in die Handhabung des Webplayers hineinschnuppern. 😉 Schaut doch mal bei izneo vorbei, es ist für jeden Geschmack etwas dabei! 🙂

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