Fantasy,  Humor,  Rezension,  Summer Reading Challenge 2019

Terry Pratchett & Neil Gaiman – Ein gutes Omen

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Die Apokalypse naht. Aber ein Engel und ein Dämon sind nicht so richtig überzeugt davon, denn eigentlich ist die Erde so wie sie ist doch ganz nett. Und das Essen erst! Aber der Plan läuft. Der Antichrist ist geboren. Also beschließen Engel und Dämon zusammenzuarbeiten. Vielleicht lässt sich ja noch was drehen. Doch schon zu Beginn des Planes geht etwas gehörig schief – vielleicht sollte man die wichtige Arbeit also doch lieber selbst erledigen. Jedenfalls ist der Antichrist weg, sein Höllenhund ist nicht aufgetaucht und zu all dem mischen auch noch die vier apokalyptischen Reiter TOD, Krieg, Hunger und Umweltverschmutzung mit. Und nun?

Die Charaktere in Good Omens bleiben bei Pratchett und Gaiman nicht schwarz und weiß, stattdessen verschwimmen die Grenzen zwischen gut und böse. Darüber hinaus gibt es ein breites Repertoire an durchgedrehten Nebencharakteren, a la Pratchett und Gaiman. Da wäre beispielsweise der Höllenhund Hund, der entgegen aller Erwartungen kein furchterregender Höllenhund ist, sondern ein niedlicher kleiner Hund, mit ein paar Eigenschaften eines Höllenhundes.

Ein Werk von Terry Pratchett UND Neil Gaiman, das kann eigentlich nur gut werden. Und so ist es auch. Gaimans apokalyptische Ader und Pratchetts Wortwitz und Absurditäten machen die Geschichte um den nahenden Weltuntergang absolut lesenswert.

P.S.: Auch die Serienadaption mit David Tennant und Michael Sheen kann sich sehen lassen.

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